Stephen Hibbert, der als maskierter und stummer Charakter „The Gimp“ in „Pulp Fiction“ Berühmtheit erlangte, ist am 2. März 2026 in Denver, Colorado, an einem Herzinfarkt verstorben. Laut übereinstimmenden Medienberichten wurde sein Tod von seiner Familie bestätigt, die mitteilte, man warte noch auf die Ergebnisse der Autopsie, um weitere medizinische Details zu klären. Stephen Hibbert hinterlässt drei Kinder, die in einem Statement seine Liebe zur Kunst und zu seiner Familie hervorhoben und betonten, wie sehr er von vielen Menschen vermisst werden wird.
Karriere von Stephen Hibbert in Film und Fernsehen
Bevor Stephen Hibbert als Schauspieler ins Rampenlicht rückte, arbeitete er in den 1980er-Jahren als Autor für „Late Night with David Letterman“ und war dort an über 250 Folgen beteiligt. Später schrieb er zudem für erfolgreiche TV-Formate wie „Boy Meets World“ und „Mad TV“, womit er sich in der US-Comedy-Szene einen Namen machte. Als Darsteller trat er neben „Pulp Fiction“ unter anderem in Filmen wie „Austin Powers: The Spy Who Shagged Me“, „Der Kater (The Cat in the Hat)“ und „Das Vermächtnis des geheimen Buches (National Treasure: Book of Secrets)“ sowie in mehreren US-Serien auf.
Reaktionen und Würdigung seines Lebenswerks
Nach Bekanntwerden seines Todes würdigen Medien und Fans weltweit Stephen Hibbert als vielseitigen Kreativen, der sowohl vor als auch hinter der Kamera eindrucksvolle Spuren hinterlassen hat. Besonders seine Kultrolle in „Pulp Fiction“, die trotz weniger Dialoge ikonischen Status erlangte, wird in Nachrufen als Beispiel dafür hervorgehoben, wie prägend selbst kleine Rollen in der Filmgeschichte sein können. In Statements seiner Familie wird betont, dass Stephen Hibbert nicht nur ein engagierter Künstler, sondern vor allem ein liebevoller Vater war, dessen Vermächtnis in seinen Arbeiten und in den Erinnerungen seiner Angehörigen weiterlebt.
Quellen
Stephen Hibbert, „The Gimp“ aus „Pulp Fiction“, stirbt im Alter von 68 Jahren
Stephen Hibbert verstorben: Die Pulp-Fiction-Legende stirbt „unerwartet“