Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat erneut vor Schnee und Glatteis gewarnt, die derzeit weite Teile Deutschlands betreffen. Besonders im Nordwesten, Hessen und Niedersachsen droht Unwetter durch gefrierenden Regen und Schneefälle bis Stufe 3. Karten des DWD zeigen rote und gelbe Warnbereiche, vor allem in Mittelgebirgen und Tieflagen.
Betroffene Regionen und Zeiträume
In Hessen gilt bis 19 Uhr am 3. Februar Warnstufe 3 wegen blockierter Straßen und eingeschränkter Mobilität. Nachts zum 4. Februar besteht Glatterisiko vom Emsland bis Weserbergland, unsicher aber potenziell unwetterartig. Am 5. Februar hält Glatteis im Nordosten an, wie EZMWF-Modelle prognostizieren.
Ursachen und Wetterentwicklung
Gefrierender Regen und Schneefälle durch ein Italientief sorgen für spiegelglatte Straßen, ergänzt durch eisigen Ostwind an der See. Temperaturen sinken auf -10 °C in Vorpommern bis +4 °C westlich des Rheins. Ab Mittwoch bessert sich die Lage teilweise, doch neuer Schnee im Osten droht abends.
Tipps für Verkehr und Sicherheit
Autofahrer sollten Winterreifen prüfen und Abstände einhalten, da Glätte lebensgefährlich ist. Der ADAC rät zu Vorsicht in Niedersachsen und Hessen. Aktuelle DWD-Karten bieten Echtzeit-Überblick über Risikogebiete.
Quellen
Erneut Warnung vor Schnee und Glatteis – Karte zeigt die Lage
Neue Glatteislage: Diese Woche sind fast alle dran!