Nach den vergleichsweise milden Tagen im Januar schlägt der Winter jetzt wieder richtig zu. Meteorologen warnen vor einer anhaltenden Kältephase, die sich laut aktuellen Modellen bis Ende Februar hinziehen könnte. Besonders in den Nächten werden die Temperaturen vielerorts deutlich unter den Gefrierpunkt fallen.
Bauernregel warnt vor „spätfröstigem Winter“
Eine alte Bauernregel besagt: „Friert es im Januar hart und viel, kommt der Frost zurück im Spiel.“ Tatsächlich bestätigen Wetterexperten, dass länger anhaltende Hochdrucklagen über Skandinavien kalte Luft nach Mitteleuropa bringen können. Dies sorgt nicht nur für frostige Nächte, sondern auch für klare, sonnige Tage mit trockenem Ostwind – typisch für kontinentale Winterluft.
Droht eine Bibber-Periode bis in den März?
Sollte sich der Trend der letzten Wettermodelle fortsetzen, könnten die kalten Temperaturen sogar bis Anfang März bestehen bleiben. Besonders betroffen sind die Mittelgebirge und der Süden Deutschlands, wo Dauerfrost und Schneefälle noch einmal zunehmen könnten.
Für Pendler und Autofahrer bedeutet das: früh aufbrechen, Eiskratzer bereithalten und auf rutschige Straßen achten.
Was das Kälterückkehr fürs Alltag bedeutet
Neben höheren Heizkosten und Energieverbrauch könnte die Rückkehr des Winters auch die Landwirtschaft fordern. Obstbauern fürchten Frostschäden an frühen Knospen, während Stadtbewohner sich auf eisige Gehwege einstellen müssen. Trotzdem hat die Kälte auch positive Seiten: Das stabile Winterwetter sorgt für klare Luft und spektakuläre Landschaftsbilder.
Fazit: Warm anziehen und Geduld behalten
Bis Ende Februar heißt es also noch einmal: Schal raus, Jacke zu und Hände in die Tasche. Erst im Laufe des März rechnen Meteorologen mit einem spürbaren Temperaturanstieg.
Quellen
Deutschland friert bis Ende Februar
42-Tage-Wettertrend: Erst Frostluft, dann Schneefall