Der aktuelle TÜV-Report 2025 zeigt erneut, dass das Tesla Model 3 im Hinblick auf technische Mängel bei der Hauptuntersuchung (HU) das Schlusslicht bildet. Mit einer Mängelquote von 14,2 Prozent bei den jüngeren Fahrzeugen (2-3 Jahre) und sogar 19,7 Prozent bei vier- bis fünfjährigen Modellen fällt fast jedes fünfte Tesla Model 3 bei der HU durch. Dabei dominierten insbesondere Probleme an Bremsen, Achsen und Beleuchtung die Mängelliste.
Ursachen für die schlechten TÜV-Ergebnisse
Der Geschäftsführer des TÜV-Verbands, Joachim Bühler, führt das schlechte Abschneiden vor allem auf Defizite bei Service und Wartung zurück. Das regenerative Bremssystem führt zwar zu geringerem Verschleiß der Bremsbeläge, aber auch dazu, dass die Bremsen seltener beansprucht werden, was wiederum Mängel begünstigt. Zudem weist das Auto viele Beleuchtungsmängel auf, was auf unzureichende Pflege hindeutet. Trotz der hohen Laufleistung können die Qualität und der Wartungszustand des Fahrzeugs diese Problematik nicht verbergen.
Forderungen und Ausblick
Der TÜV fordert eine Weiterentwicklung der Hauptuntersuchung, besonders bei E-Autos, etwa durch standardisierte Prüfungen der Hochvoltbatterien und eine unabhängige Drittprüfung im Gebrauchtwagenmarkt. Außerdem sollten Hersteller wie Tesla ihre Wartungskonzepte überdenken, um die Mängelquoten zu reduzieren. Tesla hingegen verzichtet weiterhin auf regelmäßige Jahresinspektionen und setzt stark auf Over-the-Air-Updates, was laut TÜV nicht ausreichend ist.
Diese erneute TÜV-Klatsche für Tesla unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Wartung und prüft kritisch die Anforderungen an E-Autos bei der Hauptuntersuchung in Deutschland.
Quellen:
TÜV-Report 2025: Tesla wird Letzter im Mängel-Report
TÜV-Report: Jedes fünfte Auto fällt durch, Tesla besonders anfällig

