Der Computer- und Druckerhersteller HP hat angekündigt, bis Ende 2028 zwischen 4000 und 6000 Arbeitsplätze weltweit abzubauen. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen einer umfassenden strategischen Neuausrichtung des Unternehmens mit Fokus auf den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). HP will durch die Automatisierung und Digitalisierung seiner Prozesse die Produktivität steigern und gleichzeitig Innovationsfähigkeit sowie Kundenzufriedenheit verbessern.
Gründe für den Stellenabbau
HP setzt auf KI-getriebene Initiativen, um die internen Abläufe effizienter zu machen. Der Stellenabbau ist ein Teil dieses Plans, wodurch das Unternehmen eine jährliche Kosteneinsparung von rund einer Milliarde US-Dollar (etwa 860 Millionen Euro) anstrebt. Die Einschränkungen betreffen vor allem Bereiche wie Produktentwicklung, interne Operationen und Kundenservice. HP investiert dabei auch in Softwareprogrammierung und Datenanalyse, um künftig noch wettbewerbsfähiger zu sein.
Zeitrahmen und Kosten
Der Abbau der Arbeitsplätze soll innerhalb von spätestens drei Jahren abgeschlossen sein, wobei die Restrukturierung zunächst Kosten in Höhe von etwa 650 Millionen US-Dollar (560 Millionen Euro) verursacht. Insgesamt hatte HP Ende 2024 rund 58.000 Mitarbeiter. Der geplante Personalabbau entspricht etwa zehn Prozent der Belegschaft und ist Teil eines laufenden Kostensenkungsprogramms. HP hatte bereits in der Vergangenheit ähnliche Programme umgesetzt, um sich den Marktbedingungen anzupassen.
Auswirkungen und Ausblick
Mit dem Stellenabbau verbunden ist die Hoffnung, dass HP durch den stärkeren Einsatz von KI-gestützten Technologien wettbewerbsfähiger bleibt und seine Marktposition im technologischen Wandel sichert. Während für die Mitarbeiter die Nachrichten schlecht sind, soll das Unternehmen insgesamt produktiver werden und die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen verbessern.
Quellen
HP will bis zu 6000 Stellen streichen
HP will bis zu 6000 Stellen streichen


