Ein Buckelwal strandete kürzlich am Timmendorfer Strand in der Lübecker Bucht und sorgte für eine dramatische Walrettung. Experten und Helfer setzten alles daran, das Tier zu befreien.
Der Strandungsfall
Der Buckelwal, etwa 12 bis 15 Meter lang, wurde am 23. März 2026 entdeckt. Er saß auf einer Sandbank fest, und erste Versuche mit Schlauchbooten und kleineren Baggern scheiterten wegen festen Sands.
Die Walrettung wurde kompliziert durch den schlechten Gesundheitszustand des Tiers, mit sichtbaren Hautproblemen.
Intensive Rettungsaktionen
Am 26. März gruben große Bagger eine 50 Meter lange Rinne, um den Wal ins tiefere Wasser zu lotsen. Einsatzkräfte arbeiteten bis in die Nacht mit Drohnen und Lärm, um Bewegung zu erzeugen.
Sea Shepherd und das ITAW koordinierten den Einsatz; ein Schwimmbagger ebnete den Weg.
Erfolgreiche Befreiung
In der Nacht zum 27. März verschwand der Wal – Drohnen suchten 20 Kilometer Umkreis und bestätigten, dass er ins offene Meer schwamm. Die Stimmung vor Ort war euphorisch.
Die Walrettung gilt als Wunder, da Überlebenschancen zuvor als gering eingeschätzt wurden.
Quellen
Befreiter Buckelwal auf dem richtigen Weg – Schiffseskorte ins offene Meer
Ostsee: Rettungsaktion für gestrandeten Wal wird Freitag fortgesetzt