Viele Venezolaner haben sich in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta niedergelassen, wo sie bessere Verdienstmöglichkeiten und Sicherheit finden. Ein anonymer Venezolaner äußert: „Ich würde jetzt nicht mehr zurückkehren“, da er sich in Kolumbien sicherer fühlt und auf angemessene Arbeit hofft. Nach der Festnahme von Nicolás Maduro durch US-Kräfte ist die Brücke zwischen Cúcuta und Venezuela ruhig, während Migranten die Entwicklungen abwarten.
Prekäres Leben der Migranten
Cúcuta beherbergt über 100.000 Venezolaner, die oft im informellen Sektor arbeiten und Armut erleben. Die Arbeitslosenquote liegt bei 12,7 Prozent, viele Familien sind auf Hilfsdienste angewiesen. Trotz Anerkennung ihres Aufenthaltsstatus fehlen stabile Jobs, was zu Ausbeutung führt.
Unsicherheit nach Maduros Sturz
Nach Maduros Entmachtung fürchten viele eine Flüchtlingswelle aus Venezuela in die unsichere Lage. Kolumbien hat einen Einheitskommando-Posten in Cúcuta eingerichtet, um auf mögliche Zustrom und Ressourcenknappheit zu reagieren. Während einige Rückkehr erhoffen, bleibt die Angst vor Repressalien und Instabilität dominant.
Quellen
Kein Heimweg mehr: Venezolaner in Kolumbien trotz Wandel unsicher
Cúcuta als Zuflucht: Warum Migranten Venezuela meiden

