Die USA haben nach einem tödlichen Schusswechsel auf zwei Nationalgardisten in Washington, D.C., am 28. November 2025 alle Asylentscheidungen vorerst ausgesetzt. Der mutmaßliche Täter, ein Afghaner, der in diesem Jahr Asyl erhalten hatte, löste diese Maßnahme aus. USCIS-Direktor Joseph Edlow begründete den Stopp damit, dass jede Person maximal geprüft werden müsse, um die Sicherheit der Amerikaner zu gewährleisten.
Offizielle Begründung und Umsetzung
USCIS hat interne Anweisungen erteilt, Asylinterviews fortzusetzen, aber Entscheidungen zu unterlassen; Termine für Mitteilungen wurden abgesagt. Der Stopp betrifft affirmative Asylverfahren für alle Nationalitäten, einschließlich Afghanen aus dem Biden-Programm „Operation Allies Welcome“. Edlow betonte auf X und Facebook: „Die Sicherheit der Amerikaner hat oberste Priorität“.
Breitere Immigrationsmaßnahmen
Präsident Trump kündigte zudem einen dauerhaften Stopp der Migration aus „Dritte-Welt-Ländern“ an, ohne genaue Länder zu nennen, und eine Überprüfung von Green Cards aus betroffenen Staaten wie Afghanistan, Iran oder Somalia. Visa für Afghanen wurden ausgesetzt, und Asylgenehmigungen aus der Biden-Ära werden geprüft. Diese Schritte verschärfen die restriktive Politik der Trump-Regierung.
Internationale Reaktionen
UN-Agenturen fordern, Asylsuchenden weiter Zugang und Verfahren zu gewähren. Kritiker bemängeln, dass bestehende Prüfungen bereits rigoros seien und Rückständen unter Trump zugenommen hätten. Die Maßnahmen markieren eine Eskalation nach dem Vorfall.
Quellen
US-Einwanderungsbehörde stoppt vorerst sämtliche Asylentscheidungen
USA stoppen Asylentscheidungen, Bericht über Telefonat mit Maduro