Die Trump-Regierung unterstreicht in laufenden Verhandlungen, dass Russland die primäre Verantwortung für ein Ende des Ukraine-Kriegs trägt. US-Sondergesandter Steve Witkoff betonte nach Gesprächen in Florida, dass echte Fortschritte von Moscas ernsthaftem Engagement für langfristigen Frieden abhängen. Dies markiert einen klaren Fokus auf russische Deeskalationsschritte.
Verhandlungen in Florida
Seit zwei Tagen tagt eine US-Delegation mit ukrainischen Vertretern im US-Bundesstaat Florida, um einen Friedensplan auszuarbeiten. Die Parteien einigten sich auf Eckpunkte für Sicherheitsvereinbarungen und Abschreckungsmittel gegen zukünftige Aggressionen. Die Gespräche, an denen auch Jared Kushner teilnahm, sollen am Samstag fortgesetzt werden und umfassen Themen wie Wiederaufbau und Wirtschaftsprojekte.
US-Forderungen an Russland
Witkoff und das US-Außenministerium sehen Russland in der Pflicht, Kampfhandlungen zu beenden und Deeskalation zu zeigen. Vorab trafen US-Vertreter Putin in Moskau, um Vorschläge vorzulegen, die ursprünglich russlandfreundlich wirkten, aber auf ukrainischen und europäischen Druck angepasst wurden. Trotz Moscas Gesprächsbereitschaft hält Putin an Maximalforderungen wie Gebietsabtretungen und NATO-Verzicht fest.
Hintergrund des Friedensplans
Der Plan sieht zunächst Zugeständnisse der Ukraine vor, wie Verzicht auf NATO-Beitritt und Truppenreduzierung, wurde jedoch revidiert. Ukraine-Delegation mit Ex-Verteidigungsminister Rustem Umerow und Generalstabschef Andrij Hnatow prüft die russische Position. Experten sehen hierin einen Wendepunkt, da die USA nun Russland die Bringschuld zuweisen.
Quellen
USA sehen Russland in der Verantwortung für Frieden
USA sehen Russland beim Friedensplan in der Pflicht


