Ab Januar 2026 werden die Eintrittspreise für ausländische Touristen in den US-Nationalparks erheblich erhöht. Das US-Innenministerium hat angekündigt, dass der Jahrespass für alle Nationalparks künftig 250 US-Dollar kosten wird, mehr als das Dreifache des bisherigen Preises von 80 US-Dollar. Dieser Pass gilt in der Regel für bis zu vier Personen und deckt den Eintritt in alle Nationalparks ab. Für Besucher, die keinen Jahrespass erwerben, sondern nur einzelne Parks besuchen möchten, wird zusätzlich zur normalen Eintrittsgebühr ein Aufschlag von 100 US-Dollar pro Person fällig sein. Betroffen sind unter anderem die beliebtesten Parks wie Yellowstone, Yosemite, Grand Canyon und Joshua Tree.
Hintergrund und Begründung der Maßnahme
Die Preiserhöhung wurde durch eine Verordnung umgesetzt, die auf ein Dekret von Präsident Donald Trump aus Juli 2025 zurückgeht. Ziel der Maßnahme ist es, die Nationalparks vor Überlastung zu schützen und deren Infrastruktur zu finanzieren, während die Preise für US-Bürger erschwinglich bleiben sollen. Die Trump-Administration hatte zudem 2025 die Park-Mitarbeiterzahl deutlich reduziert, was die Notwendigkeit zusätzlicher Einnahmen für den Unterhalt der Parks unterstreicht. Das Motto „America First“ wurde als Begründung angegeben, um einheimischen Besuchern den Zugang zu erleichtern.
Auswirkungen für Reisende und Tourismus
Die neuen Preise bedeuten für ausländische Besucher, dass ein Kurzbesuch eines Nationalparks deutlich teurer wird, was die Reisekosten für Touristen erheblich ansteigen lässt. Besonders Einzelbesucher oder kleine Gruppen, die keinen Jahrespass benötigen, trifft der Aufschlag von 100 US-Dollar pro Park empfindlich. US-Bürger und Inhaber einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung bleiben von der Erhöhung ausgenommen und zahlen weiterhin den alten Preis von 80 US-Dollar für den Jahrespass. Für Kinder unter 16 Jahren gilt die Zusatzgebühr nicht.
Quellen
US-Nationalparks werden für Ausländer teurer
US-Nationalparks bald teurer


