Seit dem 20. Januar 2025 sitzt Donald Trump erneut im Oval Office – und die Nation schaut kritisch auf seine Arbeit. Regelmäßig führen Institute wie Gallup, YouGov, Ipsos oder das Pew Research Center Befragungen durch, um zu messen, wie zufrieden die Amerikaner mit ihrem Präsidenten sind. Laut einer Auswertung der New York Times, die einen Durchschnittswert der jüngsten Umfragen bildet, liegt Trumps Zustimmungsrate derzeit bei rund 45 Prozent, während etwa 52 Prozent seine Arbeit ablehnen. Diese Werte zeigen ein tief gespaltenes Land – ähnlich wie während seiner ersten Amtszeit zwischen 2017 und 2021.
Wirtschaft und Migration prägen Meinung
Viele Befragte nennen die Wirtschaftspolitik und den Umgang mit der Einwanderung als Hauptgründe für ihre Zustimmung oder Ablehnung. Trump profitiert von einer stabilen Wirtschaftslage, verliert jedoch an Rückhalt durch harte Maßnahmen an der Grenze zu Mexiko und umstrittene Sozialkürzungen.
Zudem zeigt sich: Die Meinung zu Trump hängt stark von der Parteizugehörigkeit ab. Während über 85 Prozent der Republikaner ihm weiterhin Vertrauen aussprechen, bewerten nur etwa 10 Prozent der Demokraten seine Arbeit positiv.
Vergleich zu früheren Präsidenten
Im historischen Vergleich liegt Trumps aktuelle Zustimmungsrate leicht unter dem Durchschnitt früherer US‑Präsidenten zur Mitte ihrer Amtszeit. Zum Beispiel verzeichnete Barack Obama 2010 rund 47 Prozent Zustimmung, George W. Bush 2005 etwa 48 Prozent. Damit bewegt sich Trump zwar im üblichen Rahmen, seine Polarisierung ist jedoch deutlich ausgeprägter.
Quellen
USA wollen weltweite Militärpräsenz anpassen und warnen Europa vor kultureller “Auslöschung”
Trumps zweite Amtszeit im Stimmungsbild der Amerikaner