Seit Wochen demonstrieren Tausende Menschen im Iran gegen das Regime, das mit brutaler Gewalt reagiert und Hunderte Tote fordert. US-Präsident Donald Trump hat Teheran scharf gewarnt und sichert den Protestierenden Unterstützung zu, während Berichte über geplante Militärschläge zirkulieren.
Die anhaltenden Proteste im Iran
Die Massenproteste im Iran dauern seit über zwei Wochen an und haben alle 31 Provinzen erfasst. Menschenrechtsorganisationen melden mindestens 200 Tote durch Schusswunden von Sicherheitskräften, darunter über 217 allein in Teheran, sowie Tausende Festnahmen. Das Regime hat das Internet gesperrt und Demonstranten als “Terroristen” diffamiert, um die Unterdrückung zu rechtfertigen.
Trumps Drohungen und Hilfsangebote
Trump hat wiederholt gedroht: “Fangt besser nicht an zu schießen, denn dann werden wir auch anfangen zu schießen.” Er versprach auf Truth Social: “Der Iran strebt nach FREIHEIT […]. Die USA sind bereit zu helfen!!!” Teheran steckt laut Trump “in großen Schwierigkeiten”, und er betonte, die USA würden “sehr, sehr hart treffen”, ohne Bodentruppen einzusetzen.
Militärische Optionen auf dem Tisch
US-Medien berichten, Trump sei über Militärschläge informiert worden, inklusive Luftangriffen auf Sicherheitskräfte und Einrichtungen des Regimes. Erste Gespräche zu Zielen und Durchführung fanden statt, doch keine Truppen wurden mobilisiert. Innerhalb der US-Regierung gibt es Bedenken, dass Angriffe die Proteste schwächen könnten, während Cyberangriffe oder Sanktionen als Alternativen diskutiert werden.
Reaktionen aus Teheran und Risiken
Das iranische Regime droht mit Vergeltung, inklusive Angriffen auf US-Stützpunkte und Israel. Trump erwähnte Verhandlungsangebote aus Teheran, betonte aber, er könne “zuerst handeln”. Eine Eskalation birgt Risiken für die Region und die Weltwirtschaft, bleibt aber vorerst rhetorisch.
Quellen
Setzt Trump das Militär ein, um Irans Protestbewegung zu helfen?
Massenproteste im Iran : Trump erwägt offenbar Militärschläge – Teheran droht mit Gegenangriff auf Israel