ntensive Monsunregenfälle und tropische Stürme haben in Südostasien zu verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen geführt, mit Hunderten Toten und Vermissten in Ländern wie Indonesien, Thailand und Malaysia. Auf der indonesischen Insel Sumatra stieg die Zahl der bestätigten Todesopfer auf über 300, während in Thailand mindestens 145 Menschen in der Provinz Songkhla ums Leben kamen. Millionen Menschen sind betroffen, Zehntausende evacuiert, und Infrastruktur wie Straßen, Strom und Internet ist stark beeinträchtigt.
Schwerste Treffer in Indonesien
Sumatra litt besonders unter Erdrutschen und Flüssen, die Dörfer zerstörten und Hunderte unter Schlamm begruben; Rettungsteams graben noch mit Schaufeln nach Überlebenden. Die Katastrophenschutzbehörde BNPB warnt vor steigenden Zahlen, da abgelegene Gebiete erst jetzt erreichbar sind, und fordert einen nationalen Notstand. In Tapanuli plündern Bewohner Geschäfte wegen Lebensmittelknappheit.
Thailand und Malaysia im Chaos
In Thailands Songkhla-Provinz fielen Rekordniederschläge von 335 mm in einem Tag, was zu 3 Meter hohen Fluten und über 160 Toten landesweit führte; Leichenhallen sind überfüllt. Über 3,8 Millionen Menschen sind betroffen, die Regierung zahlt bis zu einer Million Baht Entschädigung. In Malaysia wurden Tausende evakuiert, mit Todesfällen in Perlis und Kelantan.
Retting und humanitäre Hilfe
Rettungskräfte einsetzen Hubschrauber, Boote und Soldaten, doch Dauerregen behindert Einsätze; in Indonesien und Thailand helfen Flugzeuge mit Versorgung. Regierungen schicken Generatoren und Ausrüstung, internationale Hilfsaufrufe laufen. Experten sehen Klimawandel als Verstärker solcher Extremwetter.
Quellen:
Hunderte Tote und Vermisste bei Überschwemmungen in Südostasien
Hunderte Tote, Dutzende Vermisste nach Überschwemmungen in Südostasien

