Bewaffnete Angreifer haben in den Dörfern Woro und Nuku im westlichen Kwara State von Nigeria Dutzende Menschen getötet, wobei die Opferzahl auf bis zu 162 steigt. Die Schützen stürmten die Ortschaften am Dienstagabend, zündeten Häuser und Geschäfte an und lösten Panik aus, als Bewohner in die Büsche flohen. Lokale Politiker und das Rote Kreuz berichten von anhaltenden Suchaktionen nach weiteren Leichen.
Bestätigung des US-Militäreinsatzes
Nigerias Verteidigungsminister Christopher Musa hat die Anwesenheit eines kleinen US-Militärteams bestätigt, das bei Aufklärung und Ausbildung hilft. Dies folgt auf Anweisungen von US-Präsident Donald Trump und Gespräche mit General Dagvin Anderson von AFRICOM. Der Einsatz zielt auf die Bekämpfung islamistischer Gruppen ab, nach kürzlichen US-Luftangriffen in Nigeria.
Hintergründe der Gewaltwelle
Die Angriffe werden Terrorzellen oder Gruppen wie Lakurawa, die mit dem Islamischen Staat verbunden sind, zugeschrieben. Nigeria kämpft seit Jahren mit Banditen, Boko Haram und Viehzüchter-Farmer-Konflikten in Nord- und Zentralregionen. Trotz Polizeieinsätzen und Militäroperationen häufen sich die Raubzüge mit Entführungen und Viehdiebstählen.
Quellen
Bewaffnete töten Dutzende Menschen in Nigeria, während der Einsatz des US-Militärs bestätigt wird
Bewaffnete töten fast 200 Menschen in den nigerianischen Bundesstaaten Kwara und Katsina