Russland hat die Ukraine in der Nacht zum 7. Dezember 2025 mit Dutzenden Drohnen und Hyperschallraketen vom Typ Kinzhal angegriffen, wobei die zentralukrainische Industriestadt Kremenchuk besonders betroffen war. Der Bürgermeister Witalij Malezkyj meldete Strom- und Wasserausfälle sowie einen großen Brand in einem Industriegebäude, in dem sich eine der größten Ölraffinerien des Landes befindet. Die ukrainische Luftwaffe warnte vor den Angriffen, Explosionen waren in der Stadt zu hören, und Einwohner berichteten von Unterbrechungen der Versorgung.
Ziele und Schäden an der Infrastruktur
Die Attacken richteten sich primär gegen die Energieinfrastruktur, darunter Raffinerien und Stromnetze in mehreren Regionen wie Poltawa und Kiew. Insgesamt wurden Hunderte Drohnen und Raketen eingesetzt, was zu Verletzungen und Notabschaltungen führte, während die Ukraine viele abfing. Russlands Verteidigungsministerium rechtfertigte die Schläge als Reaktion auf ukrainische Drohnenangriffe auf russisches Gebiet.
Kontext inmitten diplomatischer Bemühungen
Trotz laufender Friedensgespräche und diplomatischer Initiativen eskaliert der Konflikt weiter, mit parallelen russischen Abwehraktionen gegen 77 ukrainische Drohnen. Präsident Selenskyj verurteilte die Angriffe auf zivile Ziele wie Bahnhöfe und Energiesysteme. Die Eskalation gefährdet die Versorgung Millionen Ukrainer im Winter und wirft Fragen zur Wirksamkeit internationaler Vermittlung auf.
Quellen
Moskau greift Ukraine offenbar mit Hyperschallraketen und Drohnen an
Kellogg: Einigung zur Ukraine kurz vor Abschluss


