Nicolás Maduro und Wladimir Putin haben im Mai 2025 einen strategischen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet, der im Oktober ratifiziert wurde und die Zusammenarbeit in Energie, Bergbau, Transport und Sicherheit ausbaut. Dieses Abkommen hebt die bilateralen Beziehungen auf eine neue Ebene und umfasst auch Verteidigung sowie Technologie, während Venezuela unter US-Druck steht. Putin sieht darin eine Basis für gemeinsame Projekte, die Sanktionen umgehen sollen.
US-Druck und Maduros Hilferufe
Die Trump-Regierung hat Maduro ein Kopfgeld von 50 Millionen Dollar ausgesetzt und wirft ihm Drogenhandel vor, was zu militärischer Präsenz in der Karibik führt. Maduro sucht Unterstützung bei Putin, inklusive Radarsystemen und Waffen, und hat kürzlich die OPEC um Hilfe gebeten. Gerüchte deuten auf ein US-Angebot hin, Maduro Asyl in Russland zu gewähren, falls er abdankt.
Schurken-Allianz oder Pragmatismus?
Analysten bezweifeln, dass Putin militärisch für Maduro eingreift, da der Ukraine-Krieg priorisiert wird, doch Russland bietet wirtschaftliche und diplomatische Rückendeckung. Venezuela positioniert sich als Proxys für Putins Anti-West-Strategie, mit Wagner-Mercenaries und gemeinsamen Manövern. Die Allianz testet Trumps Politik und könnte ein neues Rivalitätskapitel in der westlichen Hemisphäre eröffnen.
Quellen
Zieht Maduro in Putins Schurken-Camp?
Venezuela-Konflikt: Trump bot Maduro offenbar Exil in Russland an
