Bundesweite Proteste: Solidarität mit Kurden nach Angriffen in Syrien

22/01/2026
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Am Dienstagabend haben in zahlreichen deutschen Städten, darunter Berlin, Hamburg, Frankfurt und Köln, tausende Menschen an pro-kurdischen Demonstrationen teilgenommen. Die Teilnehmer:innen protestierten gegen die jüngsten militärischen Angriffe auf kurdische Gebiete in Nordsyrien. Laut Polizei verliefen die Versammlungen weitgehend friedlich, obwohl es vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen kam.

Die Proteste richteten sich vor allem gegen die jüngsten Luftangriffe, die angeblich von der türkischen Armee auf Stellungen kurdischer Gruppen in der Region Rojava durchgeführt wurden. Viele Demonstranten forderten ein sofortiges Ende der Angriffe sowie mehr Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft.

Solidarität mit der kurdischen Bevölkerung

Organisiert wurden die Demonstrationen von verschiedenen kurdischen Vereinen und Menschenrechtsgruppen. Sie riefen zur Solidarität mit der Bevölkerung in Syrien auf und warfen der Türkei vor, gezielt zivile Infrastruktur anzugreifen. Zahlreiche Redner:innen mahnten auf den Kundgebungen, dass die kurdische Bevölkerung seit Jahren Opfer von militärischen Operationen und politischer Unterdrückung sei.

In Berlin versammelten sich laut Veranstaltern rund 5.000 Personen am Alexanderplatz, in Hamburg etwa 3.000. Die Polizei bestätigte hohe Teilnehmerzahlen, lobte aber die insgesamt friedliche Atmosphäre und Zusammenarbeit mit den Organisatoren.

Politische Reaktionen und internationale Lage

Politikerinnen und Politiker der Linkspartei und der Grünen zeigten Verständnis für die Demonstrationen. Sie forderten die Bundesregierung auf, klar Stellung gegen die Angriffe zu beziehen und sich auf internationaler Ebene für den Schutz der kurdischen Bevölkerung einzusetzen.

Internationale Beobachter hoffen auf diplomatische Bemühungen, um neue Eskalationen zwischen der Türkei und kurdischen Gruppen zu verhindern. Die Lage im Norden Syriens bleibt jedoch angespannt.

Quellen

Tausende protestieren gegen Angriffe auf Kurden in Syrien
Pro-kurdische Demo eskaliert: Pyrotechnik und Angriffe auf Polizei in Stuttgart

Matthias Otto

Matthias Otto

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