In Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist es am Samstag zu zahlreichen Glätteunfällen gekommen. Nach Angaben der Polizei und der Landesbehörden sorgten überfrierende Nässe und gefrierender Sprühregen in den frühen Morgenstunden für spiegelglatte Straßen. Besonders betroffen waren Bundes- und Landstraßen im Umland von Hamburg, Hannover und Rostock.
Die Rettungsleitstellen meldeten Dutzende Verkehrsunfälle, meist mit leichten Verletzungen. In einzelnen Fällen blieb es jedoch nicht bei Blechschäden – mehrere Fahrzeuge rutschten in Gräben, Lkw blockierten Fahrbahnen, und es kam zu längeren Staus.
Wetterdienst warnt vor weiterer Glättegefahr
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte bereits in der Nacht vor regional gefährlicher Glätte. Auch in den kommenden Stunden ist laut Prognose weiterhin mit Frost und Glatteisbildung zu rechnen. Besonders in windgeschützten Lagen sowie auf Brücken und Nebenstraßen bleibt die Gefahr hoch.
Meteorologen raten, Autofahrten nach Möglichkeit zu verschieben oder vorsichtig und mit Winterausrüstung zu fahren. Fußgänger sollten besonders auf ungestreuten Gehwegen aufmerksam sein.
Kommunen und Streudienste im Dauereinsatz
Viele Städte und Gemeinden reagierten umgehend auf die Witterung. Streufahrzeuge waren laut Feuerwehrangaben seit den frühen Morgenstunden im Einsatz, vor allem in nördlichen Landkreisen und auf Autobahnen. Dennoch konnten Unfälle nicht überall verhindert werden. Behörden appellieren an die Bevölkerung, vorsichtig zu bleiben, da sich die Witterungslage bis zum Abend nur langsam entspannen dürfte.
Quellen
Eisglätte überrascht Autofahrer in Norddeutschland – Polizei meldet viele Unfälle
Winterliche Straßenverhältnisse im Norden führen zu Chaos und Verzögerungen
