Bill Gates hat in neuen Epstein-Dokumenten eine pikante Anekdote preisgegeben, die seine Treffen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in ein fragwürdiges Licht rückt. In einer E-Mail beschrieb er begeistert eine Begegnung mit einer „attraktiven Schwedin“.
Hintergrund der Epstein-Verbindung
Die Rolle der „attraktiven Schwedin“
Bei Gates’ erstem Treffen mit Epstein im Januar 2011 war Eva Andersson-Dubin anwesend, eine schwedische Milliardärin und Ex-Freundin Epsteins. Gates schrieb am nächsten Tag in einer E-Mail an Kollegen: „Eine sehr attraktive Schwedin und ihre Tochter kamen vorbei, und ich blieb schließlich ziemlich lange dort.“ Andersson-Dubin, Hedgefonds-Managerin und Mutter einer damals 15-jährigen Tochter, war mit Epstein seit den 1980er-Jahren verbunden.
Kontext und Kontroversen
Andersson-Dubin datete Epstein früher und blieb mit ihm sozial und finanziell verknüpft, auch nach seiner Verurteilung 2008. Die Familie distanzierte sich später von Epstein, bestreitet aber enge Bande. Gates’ Stiftungsteam besuchte Epstein später, doch Pläne scheiterten an Zweifeln an seiner Glaubwürdigkeit.
Auswirkungen auf Gates’ Image
Diese Enthüllungen werfen Schatten auf Gates’ Behauptung rein geschäftlicher Motive. Seine Sprecherin betonte, Epstein habe sich unrepräsentiert in Gespräche gedrängt, und Gates habe jeden Kontakt bedauert. Die Akten nähren Spekulationen über die Tiefe der Beziehung.