Der G20-Gipfel 2025 in Johannesburg, Südafrika, fand unter besonderen Umständen statt: Die USA boykottierten das Treffen, während andere Großmächte wie China, Russland und die EU trotz Abwesenheiten vertreten waren. Gastgeberpräsident Cyril Ramaphosa betonte die Notwendigkeit globaler Zusammenarbeit angesichts weltweiter Herausforderungen. Trotz des US-Boykotts gelang es, eine gemeinsame Gipfelerklärung zu verabschieden, die wichtige gemeinsame Ziele definierte G20 wirbt für Zusammenarbeit – trotz US-Boykott.
Hintergrund des US-Boykotts
Die US-Regierung unter Präsident Trump begründete den Boykott mit innerstaatlichen Konflikten mit Südafrika und umstrittenen Vorwürfen gegen die weiße Minderheit in Südafrika. Trump kritisierte auch die Wahl Südafrikas als Gastgeber und bezeichnete den Gipfel als „Schande“. Das Fehlen der USA wurde international teils als strategischer Nachteil für die USA bewertet, weil es anderen Staaten, vor allem China und Russland, Raum gibt, ihren Einfluss im Globalen Süden auszubauen US-Boykott.
Bedeutung der G20 trotz Boykott
Experten und Gipfelteilnehmer betonten, dass die G20 als Plattform für multilaterale Zusammenarbeit und wirtschaftliche Stabilität weiterhin zentral sei. Die G20 verbindet entwickelten Industriestaaten und Schwellenländer und umfasst etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung sowie 85 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts. Die Gipfel dienten weiterhin als Forum für bilaterale Gespräche und globale Problemlösungen, auch wenn die politische Dynamik herausfordernd sei G20-Format Bedeutung.
Gipfelerklärung und zentrale Themen
Trotz der Spannungen und Absagen verabschiedete der Gipfel eine gemeinsame Erklärung mit Fokus auf:
- Verdopplung der Kapazitäten zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen
- Sorge über die steigende Verschuldung ärmerer Länder
- Stärkung der Wertschöpfung und Erstverarbeitung von Rohstoffen in Herkunftsländern
Die Teilnehmer signalisierten zudem Gesprächsbereitschaft mit den USA bezüglich deren Präsidentschaft der G20 im Jahr 2026. Die umstrittenen US-Vorschläge zur Beendigung des Ukraine-Kriegs wurden von europäischen Staaten als inakzeptabel kritisiert, da sie eine Kapitulation der Ukraine implizieren würden Gipfelerklärung Schwerpunkte.
Ausblick und internationale Reaktionen
Während der US-Boykott als politischer Rückschlag für Washington angesehen wird, setzen andere Staaten auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. Der südafrikanische Präsident Ramaphosa forderte die USA auf, ihre Haltung zu überdenken und betonte, dass das Fehlen der USA ein Verlust für den Gipfel und die globale Wirtschaftsordnung sei. Gespräche über den geplanten US-Beitritt und eine mögliche Umkehr des Boykotts wurden signalisiert Ramaphosa Kritik und Appell.
Quellen:
G20 wirbt für Zusammenarbeit – trotz US-Boykott
Trump’s decision that the US boycott the G20 summit is ‘their loss,’ South African president says

