Ab Freitag drohen in den Vereinigten Staaten erhebliche Störungen im Flugverkehr. Nach Angaben aus Regierungskreisen könnte es an großen Flughäfen wie New York, Los Angeles und Chicago zu Tausenden gestrichenen Verbindungen kommen. Grund dafür ist der anhaltende Haushaltsstreit zwischen dem Weißen Haus und dem Kongress, der zu einem sogenannten „Shutdown“ geführt hat.
Während weite Teile der US-Verwaltung bereits seit Tagen stillstehen, zeigt sich nun auch im Luftverkehr die zunehmende Belastung. Fluglotsinnen und Fluglotsen, die trotz fehlender Bezahlung im Dienst geblieben sind, kündigten an, ihren Dienst aus Protest niederzulegen.
Hintergrund: Finanzstreit im Kongress eskaliert
Der Streit zwischen der Trump-Regierung und dem Kongress dreht sich um die Bewilligung des neuen Haushalts. Insbesondere die Finanzierung von Sicherheits- und Migrationsmaßnahmen an der Südgrenze sorgt für politische Blockaden. Ohne eine entsprechende Einigung bleiben die Gehälter vieler Staatsbediensteter eingefroren – darunter auch die der Beschäftigten der Luftsicherheitsbehörden.
Bereits in den vergangenen Tagen kam es zu Verspätungen und reduzierter Flugüberwachung. Die Luftfahrtbehörde FAA warnte nun offiziell vor Sicherheitsrisiken bei weiteren Ausfällen von Personal in den Kontrollzentren.
Auswirkungen auf Wirtschaft und Reisende
Die drohenden Ausfälle könnten nicht nur zu Chaos auf den Flughäfen führen, sondern auch wirtschaftliche Folgen haben. Besonders der Geschäftsreiseverkehr zwischen den wichtigsten Metropolen der USA wäre stark betroffen. Airlines bereiten sich auf Umbuchungen und Kompensationsprogramme vor, während Passagiere aufgefordert sind, Flugstatus und Reisehinweise laufend zu prüfen.
Quellen
Die Trump-Regierung ordnet im Zuge des Shutdowns eine Reduzierung der Flüge um 10 % an. – dw.com
Trump-Regierung ordnet wegen Shutdown Flugausfälle an – spiegel.de