Ein Erdrutsch hat ein beliebtes Ferienlager auf der Nordinsel Neuseelands verwüstet, wobei sechs Personen, darunter zwei Teenager, vermisst werden. Der Vorfall ereignete sich am 22. Januar 2026 durch starke Regenfälle in Mount Maunganui bei Tauranga. Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden, doch die Gefahr weiterer Erdrutsche erschwert die Arbeiten.
Der Hergang des Unglücks
Der Erdrutsch traf um 9:30 Uhr Ortszeit das Beachside Holiday Park, ein familienreiches Sommercamp nahe dem erloschenen Vulkan Mount Maunganui. Erdschollen begruben Zelte, Wohnmobile, Fahrzeuge und Sanitäranlagen unter sich. Familien genossen gerade die Ferien, als die Katastrophe eintrat.
Betroffene und Vermisste
Unter den sechs bestätigt Vermissten befinden sich zwei Teenager, der Jüngste ist 15 Jahre alt. Drei weitere Personen, möglicherweise ausländische Touristen, werden gesucht, doch sie waren vermutlich nicht vor Ort. In einem separaten Erdrutsch in der Nähe starben eine Großmutter und ihr Enkelkind.
Rettungs- und Suchmaßnahmen
Rund 25 Einsatzkräfte mit Baggern, Hunden und Spezialausrüstung durchsuchen das Gelände rund um die Uhr. Polizei-Chef Tim Anderson betonte, es handle sich um eine Rettungsoperation, obwohl keine Lebenszeichen festgestellt wurden. Ministerpräsident Christopher Luxon nannte es eine „absolute Tragödie“ und traf die Familien.
Ursachen und Folgen
Starke Regenfälle durch ein tropisches Wettersystem lösten den Erdrutsch aus und verursachten Fluten sowie weitere Erdrutsche auf der Nordinsel. Teile der Ostküste ähneln einem „Kriegsgebiet“, mit Hubschrauberrettungen und Notständen. Die Suche könnte Tage dauern.
Quellen
Jugendliche unter Vermissten nach Erdrutsch auf neuseeländischem Campingplatz
Sechs Menschen nach Erdrutsch auf neuseeländischem Campingplatz vermisst

