Das US-Justizministerium hat kürzlich rund drei Millionen Seiten Dokumente zum Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein freigegeben. Diese Akten werfen ein neues Licht auf die Verbindungen des verstorbenen Multimillionärs zu Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Adel. Besonders skandalös: Hinweise auf Luxusreisen per Militärhelikopter und die anhaltende Nähe der Ex-Herzogin Sarah Ferguson zu Epstein.
Der Militärhelikopter-Urlaub
In den Akten taucht ein Urlaub mit einem Militärhelikopter auf, der Epsteins Netzwerk von einflussreichen Freunden offenlegt. Elon Musk soll 2012 per Helikopter zu Epsteins Privatinsel Little Saint James geflogen werden, wie E-Mails belegen – Musk fragte sogar nach der „wildesten Party“. Solche Transporte unterstreichen, wie Epstein militärische Ressourcen für seine Gäste nutzte, darunter auch andere High-Society-Figuren.
Sarah Ferguson: Klamme Verbindungen
Die ehemalige Herzogin von York, Sarah Ferguson, pflegte trotz Epsteins Verurteilung enge Beziehungen zu ihm. 2009 bot sie VIP-Touren durch Buckingham Palace und Windsor Castle an, schrieb „I can organise anything“ und nannte ihn später ihren „treuen Freund“. Akten zeigen Zahlungen von 150.000 Dollar an Ferguson sowie E-Mails, in denen sie Epstein als „Legend“ feierte und sogar „Heirate mich“ vorschlug – trotz öffentlicher Distanzierung.
Weitere Enthüllungen in den Akten
Die Dokumente listen mehr Trump-Flüge mit Epstein auf als zuvor bekannt, inklusive Reisen mit Ghislaine Maxwell. Bill Clinton flog 26 Mal im „Lolita Express“, und Fotos zeigen Prinz Andrew in kompromittierenden Posen. Zudem planten Figuren wie Peter Thiel Treffen mit Epstein, was die globale Vernetzung des Skandals verdeutlicht.
Quellen
Urlaub mit dem Militärhelikopter, eine klamme Ex-Herzogin und was noch alles in den Epstein-Akten steht
Neue Epstein-Akten legen weitere Details offen



