Starlink von Elon Musk entwickelt mit Direct-to-Cell-Technologie Satelliten, die als Mobilfunkmasten im All fungieren und normale Smartphones direkt verbinden. Der Dienst startet zunächst mit Textnachrichten und soll bald Sprache sowie Daten ermöglichen, um weltweite Funklöcher zu beseitigen. In den USA kooperiert Starlink exklusiv mit T-Mobile für ein Jahr, bevor weitere Anbieter folgen.
Starlink Direct-to-Cell: Die Technologie
Die Satelliten nutzen LTE-kompatible eNodeB-Modems und Phased-Array-Antennen, um Signale ohne zusätzliche Hardware an bestehende Handys zu senden. Über 650 Satelliten sorgen für Abdeckung in entlegenen Gebieten, mit Laser-Verbindungen für globale Vernetzung. Geschwindigkeiten von 2-4 Mbit/s pro Zone decken Notfälle ab, später höhere Bandbreiten.
Globale Partnerschaften und Expansion
Starlink schließt Deals mit Anbietern wie Kyivstar in der Ukraine (erstes europäisches Land), VEON-Gruppe und Proximus Global. In Europa erweitert Proximus die IPX-Netze für mehr Operatoren, während Veon 150 Millionen Kunden erreicht. SpaceX investiert 17 Milliarden Dollar in Spektrum, um als globaler Carrier zu wachsen.
Ausblick für Deutschland
Deutsche Telekom zeigte frühes Interesse an Starlink-Partnerschaften, doch plant derzeit eigene Satellitenlösungen ohne Musk. Starlink hat Frequenzen in Deutschland erhalten und baut Ground Stations; Regulierungen bremsen den Mobilfunkstart. Trotz Verzögerungen könnte Starlink bald Telekom oder Vodafone ergänzen und ländliche Gebiete versorgen.
Quellen:
Warum Elon Musk bald Ihr Mobilfunkanbieter sein könnte
Elon Musks Starlink startet die ersten Satelliten für Mobilfunkdienste – hier erfahren Sie alles Wissenswerte und welcher Mobilfunkanbieter als erster davon profitiert.