In der Silvesternacht zum 1. Januar 2026 brach in der Bar „Le Constellation“ im Schweizer Skiort Crans-Montana ein verheerender Brand aus, der 40 Menschen das Leben kostete. Die Flammen wurden durch eine funkensprühende Partyfontäne ausgelöst, die den Schaumstoff an der Decke entzündete und sich rasend schnell ausbreitete. Über 119 Personen erlitten Verletzungen, viele davon schwerste Brandwunden, die in Spezialkliniken behandelt werden.
Identifizierung der Opfer
Die Kantonspolizei Wallis hat alle 40 Todesopfer innerhalb von vier Tagen identifiziert, unter anderem mittels DNA-Tests, Fingerabdrücken und Zahndaten. Die Verstorbenen waren zwischen 14 und 39 Jahre alt, wobei rund die Hälfte, darunter 20 Minderjährige, Jugendliche waren. Die Leichname wurden den Angehörigen übergeben, um ihnen Gewissheit zu geben.
Nationalitäten der Getöteten
Unter den Opfern befinden sich 21 bis 22 Schweizer, neun Franzosen, sechs Italiener sowie je eine Person aus Belgien, Portugal, Rumänien und der Türkei. Deutsche Staatsangehörige sind nicht unter den Toten. Einzelne Namen wie der junge Italiener Emanuele Galeppini oder Chiara Costanzo wurden in Medienberichten genannt.
Aktuelle Lage und Trauer
Hunderte Menschen nahmen an einem Trauermarsch teil, um die Verstorbenen zu ehren. Die Ermittlungen gegen die Bar-Betreiber laufen weiter, während viele Verletzte um ihr Leben kämpfen. Die Behörden betonen den Respekt vor der Privatsphäre der Familien.
Quellen
Silvester-Horror in Crans-Montana: Alle 40 Todesopfer namentlich
Crans-Montana-Tragödie: Polizei identifiziert sämtliche 40 Brandopfer


