Die USA unter Präsident Trump haben kürzlich Militärschläge gegen iranische Atomanlagen durchgeführt und drohen mit weiteren Angriffen, was die Region an den Rand eines Konflikts bringt. Irans Präsident Peseschkian bemüht sich um Deeskalation, während Teheran vor regionalem Krieg warnt. China verurteilt diese US-Aktionen scharf als Verletzung des Völkerrechts und fordert sofortigen Waffenstillstand.
Chinas strategische Partnerschaft mit dem Iran
China hat durch ein 25-jähriges Abkommen Investitionen von bis zu 400 Milliarden US-Dollar im Iran zugesagt, vor allem in Öl, Gas und Infrastruktur, und bezieht über 80 Prozent des iranischen Ölexports. Militärisch kooperieren beide Länder mit Russland bei Übungen, darunter eine große Marineoperation im Golf von Oman im Februar 2026. Zusätzlich liefert China Technologie für Raketen und Cybersecurity, um Irans Abwehr zu stärken.
Diplomatische und wirtschaftliche Unterstützung
Peking bietet dem Iran Rückhalt in der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) und BRICS, lehnt US-Sanktionen ab und positioniert sich als Friedensvermittler. Im Falle eines US-Angriffs erwartet man von China starke Verurteilungen in UN und internationalen Foren sowie Deeskalationsangebote, ohne direkte militärische Hilfe. Dies schützt Chinas Belt-and-Road-Initiative und Energiesicherheit.
Grenzen der chinesischen Unterstützung
Analysten gehen davon aus, dass China keine direkte militärische Intervention riskieren wird, da dies US-Konfrontation in der Indopazifik-Region provozieren könnte. Stattdessen priorisiert Peking Diplomatie, um Stabilität zu wahren und wirtschaftliche Verluste zu vermeiden. Eine Regimeänderung im Iran durch US-Eingreifen wäre für Xi Jinping ein diplomatischer Rückschlag, könnte aber zu engerer Kooperation mit Russland führen.
Quellen
Wie weit wird China gehen, um den Iran zu unterstützen, wenn die USA zuschlagen?
Chinas strategische Unterstützung für Iran inmitten von US-Bedrohungen