Großbritannien und Norwegen haben ein neues Verteidigungsabkommen unterzeichnet, das eine gemeinsame Flotte zur Verfolgung russischer U-Boote vorsieht. Dieses Abkommen reagiert auf zunehmende Bedrohungen für Unterseekabel und Pipelines im Nordatlantik. Die Kooperation umfasst abwechselnd kommandierte Fregatten und gemeinsame Übungen.
Abkommen im Detail
Die Streitkräfte beider Länder betreiben künftig eine Flotte von mindestens 13 in Großbritannien gebauten Fregatten, die russische Marineaktivitäten überwachen. Ziel ist der Schutz kritischer Infrastruktur vor Sabotageakten, da russische Schiffe in britischen Gewässern um 30 Prozent zugenommen haben. Zusätzlich plant man den Einsatz norwegischer Angriffsraketen und Stingray-Torpedos.
Politischer Hintergrund
Britische Premierminister Keir Starmer und Norwegens Jonas Gahr Støre trafen sich in London, um das Abkommen zu besiegeln. Norwegens Verteidigungsministerin Tora Sandwig betonte die gemeinsame Verteidigung. Die Allianz sieht auch Ausbildung britischer Royal Marines in Norwegen bei extremen Bedingungen vor.
Strategische Bedeutung
Diese NATO-Partnerschaft stärkt die Überwachung zwischen Grönland, Island und dem Nordatlantik. Sie adressiert anhaltende Kabelschäden und russische Spionageaktivitäten. Weitere Pläne umfassen autonome Systeme und Minenräumungsschiffe.
Quellen
Briten und Norweger verstärken Jagd auf russische U-Boote im
Allianz UK-Norwegen nimmt russische U-Boote ins Visier
