In den vergangenen Tagen haben sintflutartige Regenfälle große Gebiete im südlichen Afrika überschwemmt. Besonders betroffen sind Mosambik und der Nordosten Südafrikas, wo ganze Dörfer und Städte unter Wasser stehen. Nach Angaben der örtlichen Behörden kamen bisher mehr als 100 Menschen ums Leben, viele weitere werden vermisst.
Rettungskräfte kämpfen unter schwierigen Bedingungen gegen die Fluten an. Mehrere Flüsse, darunter der Limpopo und der Incomati, sind über die Ufer getreten und haben Straßen und Brücken unpassierbar gemacht.
Hunderttausende Menschen auf der Flucht
Nach Schätzungen der Katastrophenschutzbehörden mussten in den betroffenen Regionen Hunderttausende Menschen evakuiert werden. In Mosambik wurden provisorische Notunterkünfte eingerichtet, doch viele Gebiete sind weiterhin abgeschnitten und nur per Boot oder Hubschrauber erreichbar.
Auch im Nordosten Südafrikas, vor allem in den Provinzen Limpopo und Mpumalanga, sind zahlreiche Ortschaften schwer getroffen. Die Behörden rechnen mit weiteren Regenfällen, was die Lage zusätzlich verschärfen könnte.
Internationale Hilfe und Warnungen
Die Regierungen der betroffenen Länder haben um internationale Unterstützung gebeten. Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz und Ärzte ohne Grenzen haben bereits erste Teams entsandt.
Meteorologen warnen währenddessen, dass sich durch den Klimawandel solche Extremwetterereignisse in der Region künftig häufen könnten.
Quellen
Mehr als 100 Tote, Hunderttausende evakuiert
Mosambik, Südafrika, Simbabwe – Unwetter und Überschwemmungen, aktueller Stand (INGD, Copernicus EMSR, NOAA Southern Africa, Medien) (ECHO Daily Flash vom 19. Januar 2026)