Die Fidesz-Partei von Viktor Orbán steht vor der Parlamentswahl am 12. April 2026 unter starkem Druck, da Umfragen einen Rückgang zeigen. Besonders die Konkurrenz durch die Tisza-Partei von Péter Magyar sorgt für Spannung in der ungarischen Politik.
Fidesz in Umfragen zurückgefallen
Aktuelle Umfragen platzieren Fidesz mit 28 bis 41 Prozent hinter Tisza, die bei 40 bis 56 Prozent liegt – je nach Institut und unter Berücksichtigung unentschlossener Wähler. Unter jungen Wählern verliert Fidesz besonders an Boden, während ältere Generationen loyal bleiben. Etwa 20-30 Prozent der Wähler sind noch unentschlossen, was die finalen Kampftage entscheidend macht.
Wahlkampf und internationale Unterstützung
Fidesz hat seinen Wahlkampf mit einem Parteikongress gestartet und Orbán als Spitzenkandidaten nominiert. Kürzlich besuchte US-Vizepräsident JD Vance Ungarn, um Orbán zu unterstützen, inmitten von Vorwürfen zu Korruption und Wirtschaftsstagnation. Die Partei warnt vor EU-Einfluss und einem Kurswechsel, der enge Beziehungen zu Russland gefährden könnte.
Hintergründe und Herausforderungen
Nach 16 Jahren an der Macht kämpft Fidesz mit Kritik an Korruption, Lebenshaltungskosten und mangelndem Wirtschaftswachstum. Orbán positioniert Fidesz als Verteidiger nationaler Interessen gegen Brüssel, doch Skandale wie Kinderschutzvorfälle belasten die Partei. Die Wahl könnte einen historischen Machtwechsel einleiten.
Quellen
Orbán-Partei Fidesz verliert vor Wahl weiter in Umfragen
Aktueller Wahltrend für Ungarn


