Der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani ist kürzlich bei einem israelischen Luftangriff getötet worden, was die Spannungen im Nahen Osten weiter eskaliert. Diese Entwicklung folgt auf den Tod des Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei und markiert einen schweren Schlag für das iranische Regime.
Wer war Laridschani?
Ali Laridschani, geboren 1958 in Nadschaf, diente lange als einflussreicher Politiker im Iran, unter anderem als Parlamentspräsident von 2008 bis 2020 und Atomverhandler. Seit August 2025 war er Generalsekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats und koordinierte militärische sowie nukleare Entscheidungen. Laridschani galt als Hardliner und spielte eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung von Protesten im Iran.
Der tödliche Angriff auf Laridschani
Am 17. März 2026 gab Israel die Tötung von Laridschani bei einem gezielten Luftangriff in Teheran bekannt, bei dem auch sein Sohn und der Basij-Kommandeur Gholamreza Soleimani starben. Iranische Staatsmedien bestätigten den Tod kurz darauf und bezeichneten ihn als Märtyrer. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz nannte Laridschani den “Boss der Revolutionsgarden”.
Irans Vergeltung und Eskalation
Als Rache für Laridschanis Tod feuerte der Iran Raketen auf Israel ab, wobei zwei Menschen getötet wurden. Dies verschärft den seit Februar 2026 andauernden Krieg zwischen Iran, Israel und den USA. Experten sehen in Laridschanis Tod eine Führungskrise im Iran, die militärische Hardliner stärken könnte.
Quellen
Iran bestätigt auch die Tötung von Sicherheitschef Laridschani
Nach Tod von Laridschani: Iran startet neue Raketenangriffe auf Israel und die gesamte Region


