Die Autopreise in Deutschland zeigen im März 2026 gemischte Trends: Neuwagen werden teurer, während Gebrauchtwagen leicht günstiger sind. Der DAT-Report 2026 hebt diese Dynamik hervor und beeinflusst den gesamten Markt.
Neuwagenpreise steigen weiter
Private Käufer zahlten 2025 im Durchschnitt 44.560 Euro für einen Neuwagen, ein Anstieg von rund 2,4 Prozent gegenüber 2024 (43.530 Euro). Besonders Plug-in-Hybride (64.570 Euro), Diesel (50.030 Euro) und E-Autos (47.160 Euro) treiben die Autopreise in Deutschland in die Höhe. Der Grund: Weniger Rabatte durch Chipmangel und höhere Produktionskosten, ergänzt durch neue EU-Normen wie Euro 7, die Mehrkosten von bis zu 400 Euro verursachen.
Gebrauchtwagen werden erschwinglicher
Gebrauchtwagen kosteten 2025 durchschnittlich 18.310 Euro, ein Rückgang um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz hohem Niveau seit 2022 bleibt der Markt stabil, mit leichten Preisrückgängen durch mehr Angebot und Nachfrageverschiebung. Portale wie AutoScout24 erwarten für 2026 weitere moderate Senkungen, insbesondere bei Elektro-Gebrauchtwagen.
Einfluss der E-Auto-Förderung
Ab Januar 2026 gibt es wieder eine E-Auto-Prämie: Bis zu 5.000 Euro für Haushalte mit niedrigem Einkommen, kombiniert mit Hersteller-Rabatten bis 12.000 Euro. Dies könnte die Autopreise in Deutschland für Stromer senken und den Neuwagenmarkt ankurbeln. Experten prognostizieren 2,8 bis 2,9 Millionen Neuzulassungen, ein Viertel davon elektrisch.
Chinesische Importe drücken Preise
China-Importe zwingen Hersteller wie VW, Ford und Opel zu hohen Rabatten, was die Autopreise in Deutschland senkt. Modelle wie Dacia Spring (ab 11.900 Euro) oder Renault 5 (ab 25.000 Euro) machen den Einstieg günstiger. Der alternde Fahrzeugbestand (10,6 Jahre) treibt Käufe an und verstärkt diesen Trend.
Quellen
DAT-Report 2026: Mehr Geld für Neuwagen, weniger für Gebrauchte
Preise legen weiter zu: Chipmangel macht Neu- und Gebrauchtwagen teurer