Die Bürgerrechtlerin Kolesnikowa erhält den renommierten Karlspreis 2026 für ihren Einsatz für Demokratie und Menschenrechte in Belarus. Die Jury würdigte ihren außergewöhnlichen Mut, mit dem sie trotz politischer Repressionen für freie Meinungsäußerung und gesellschaftliche Teilhabe eintritt. Kolesnikowa, die seit Jahren inhaftiert ist, gilt als Symbolfigur des friedlichen Widerstands in Osteuropa.
Ihre Auszeichnung mit dem Karlspreis zeigt, wie stark die europäische Gemeinschaft den Wert demokratischer Grundrechte betont – selbst über die Grenzen der Europäischen Union hinaus.
Der Karlspreis als Zeichen europäischer Solidarität
Der Karlspreis, benannt nach Karl dem Großen, wird jährlich in Aachen verliehen und ehrt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die europäische Verständigung verdient gemacht haben. Laut der Jury erinnert der Preis an die „ungebrochene Kraft des europäischen Gedankens“, der auf Solidarität, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit basiert.
Besonders im Fall der Bürgerrechtlerin Kolesnikowa senden die Auszeichnung und die öffentliche Anerkennung ein starkes Signal an all jene, die sich weltweit für Grundrechte einsetzen. Die Preisverleihung ist für Mai 2026 in Aachen geplant.
Quellen
Bürgerrechtlerin Kolesnikowa nimmt Karlspreis entgegen
Karlspreis für Swetlana Tichanowskaja, Veronika Zepkalo und Maria Kolesnikowa


