Die TVöD Gehaltserhöhung 2026 sorgt für große Aufmerksamkeit unter Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Nach dem Tarifabschluss im Februar 2026 erwarten Millionen Angestellte spürbare Lohnerhöhungen.
Tarifdetails zur TVöD Gehaltserhöhung 2026
Ab dem 1. Mai 2026 steigen die Gehälter im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) um 2,8 Prozent, mindestens jedoch um 100 Euro monatlich. Diese Erhöhung gilt für Beschäftigte beim Bund, den Kommunen und orientierenden Tarifen wie bei der Bundesagentur für Arbeit. Ein Beispiel: Eine Angestellte in Entgeltgruppe 5 Stufe 5 erhält statt 3380 Euro künftig rund 3588 Euro brutto, also plus 208 Euro.
Zeitplan und Auszahlung
Die TVöD Gehaltserhöhung 2026 wird ab Mai 2026 in die Lohnabrechnungen eingeflossen, wobei Arbeitgeber die Anpassung zeitnah umsetzen. Für Länderbeschäftigte (TV-L) gibt es eine Parallelerhöhung ab 1. April 2026 um 2,8 Prozent oder mindestens 100 Euro, ausgenommen Hessen mit eigenem Tarif. Weitere Steigerungen folgen: 2 Prozent im März 2027 und 1 Prozent im Januar 2028, was insgesamt 5,8 Prozent bis 2028 ergibt.
Auswirkungen auf Pflege und andere Branchen
Im TVöD-P für Pflegekräfte bringt die Gehaltserhöhung 2026 zusätzlich höhere Zulagen und besseres Weihnachtsgeld. Die zweite Stufe ab Mai 2026 baut auf der Vorjahreserhöhung von 3 Prozent auf und verbessert die Nettolöhne merklich. Insgesamt stärkt der Tarifvertrag die Kaufkraft angesichts steigender Lebenshaltungskosten.
Quellen
Mehr Gehalt für TVöD-Beschäftigte 2026 – wann das Geld auf dem Konto landet
TVöD-P 2026: So viel bringt der neue Tarifvertrag Pflegekräften wirklich


