Die ehemalige Rhythmische-Gymnastik-Olympiasiegerin Alina Kabajewa steht erneut im Fokus der internationalen Medien. Neueste Berichte enthüllen, dass sie Millionenbeträge aus dem Bau von „Putins Palast“ am Schwarzen Meer erhalten haben soll.
Korruptionsskandal um Palastbau
Eine Untersuchung der Anti-Korruptionsstiftung (FBK) von Alexei Nawalny wirft Alina Kabajewa vor, Milliarden Rubel an Überschussgeldern aus dem Bau des luxuriösen Anwesens in Gelendschik erhalten zu haben. Die Firma „Investitsionnye Reschenia“, im Besitz von Putins alten Vertrauten, soll rund 6,5 Milliarden Rubel (ca. 71 Millionen Euro) an Kabajewas Stiftungen weitergeleitet haben. Davon floss ein Großteil nicht in wohltätige Zwecke, sondern auf Festgeldkonten, die 2024 Zinsen in Höhe von 435 Millionen Rubel einbrachten.
Verwendung der Gelder
Kabajewas Stiftung „Alina Kabajewa“ und die Organisation „Himmlische Gnade“ investierten Teile der Summe in Luxusuhren der Peterhof-Fabrik sowie Turnlager in Waldai nahe Putins Residenz. Diese Lager dienten demnach vor allem dem Kontakt der mutmaßlichen Kinder von Putin und Kabajewa zu Gleichaltrigen. Nur ein Bruchteil der Spenden ging tatsächlich an Gymnastikförderung.
Hintergrund zu Alina Kabajewa
Alina Kabajewa, Goldmedaillengewinnerin von Athen 2004, gilt seit 2008 als Putins langjährige Partnerin und Mutter seiner Söhne Ivan (2015) und Vladimir (2019). Sie leitet die kremlnahe National Media Group und steht auf Sanktionslisten der USA und EU. Die aktuellen Vorwürfe unterstreichen ihre enge Verbindung zum russischen Präsidenten.
Quellen
Alina Kabajewa: Neue EU-Sanktionen! Putin-Liebchen geht’s an den Kragen
Putins Geliebte soll von Palastbau profitiert haben


