Die CDU-Spitze hat sich auf eine Altersgrenze von 14 Jahren für die Nutzung sozialer Netzwerke geeinigt. Dieser Kompromiss soll auf dem Bundesparteitag in Stuttgart am Samstag beschlossen werden.
Hintergrund der CDU-Entscheidung
Die Antragskommission der CDU einigte sich am Freitagabend auf diesen Antrag, der ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren vorsieht. Kinder gelten im digitalen Raum als besonders schutzbedürftig, basierend auf wissenschaftlicher Expertise. Die CDU-Spitze einigt sich auf Altersgrenze von 14 Jahren, um Tech-Konzerne stärker zu regulieren.
Maßnahmen zur Umsetzung
Verpflichtende Altersverifikationen für Plattformen wie Instagram und TikTok sollen eingeführt werden, mit Sanktionen bei Verstößen. Zusätzlich fordert die CDU mehr Transparenz bei Algorithmen und empfindliche Bußgelder für rechtswidrige Inhalte. Bis 16 Jahren sollen strengere Schutzregeln gelten, ergänzt durch bessere Medienbildung in Schulen zu Themen wie Cybermobbing.
Interne Debatten und Kompromiss
Vorher gab es harte interne Debatten; ein Antrag aus Schleswig-Holstein forderte sogar 16 Jahre. Bundeskanzler Friedrich Merz und Ministerpräsident Hendrik Wüst sprachen sich für eine Altersgrenze aus, nun festgelegt bei 14 Jahren. Generalsekretär Carsten Linnemann erwartete eine Debatte mit Tendenz zu einer Altersbeschränkung.
Eine DAK-Studie unterstreicht die Dringlichkeit: Über ein Viertel der Kinder nutzt Social Media suchtkrankhaft.
Quellen
CDU-Spitze einigt sich auf Altersgrenze von 14 Jahren
Linnemann: CDU wohl für Altersbeschränkung bei Social Media