Die AfD-Co-Chefin Alice Weidel steht vor internen Herausforderungen, während die Partei auf ein entscheidendes Wahljahr 2026 zusteuert. Trotz hoher Umfragewerte brodelt es in der Partei.
Interne Konflikte in der AfD
Alice Weidel hat parteiinterne Sabotageakte kritisiert, etwa beim chaotischen Parteitag in Baden-Württemberg, wo Gegner wie Dirk Spaniel den Verlauf stören wollten. Solche Grabenkämpfe wiederholen sich: In Sachsen-Anhalt wurde Abgeordneter Matthias Lieschke aus der Fraktion ausgeschlossen. Weidel appelliert an Einheit, doch Kritiker werfen ihr vor, keine klare Linie durchzusetzen.
Aktuelle Umfragewerte und Stagnation
Bundesweit liegt die AfD bei rund 24-25 Prozent, leicht hinter CDU/CSU, mit Stagnation nach einem Aufwärtstrend. In Ostdeutschland dominiert sie mit bis zu 39 Prozent in Sachsen-Anhalt, was Regierungschefs ermöglichen könnte. Dennoch bremsen interne Zoffe den Schwung vor den Landtagswahlen in mehreren Ländern.
Streitpunkte: Putin, Remigration und Justiz
Parteimitglieder streiten öffentlich über Außenpolitik – Putin-Freunde versus Trump-Anhänger – und Themen wie Remigration oder Wehrpflicht. Extremistische Vorfälle in der Jugendorganisation und Justizprobleme bei Abgeordneten belasten Weidel. Kritiker wie Cicero sehen die AfD orientierungslos, mit widersprüchlichen Positionen.
Weidels Reaktion und Ausblick
Weidel betont Fortschritte und hohe Umfragen, nennt Konflikte normal in einer wachsenden Partei. Dennoch wächst Basisfrust: Warum stoppt sie rebellische Abgeordnete nicht früher? Vor den Superwahljahren 2026 könnte die Frage entscheidend sein, ob sie die AfD eint oder ob Risse sie schwächen.
Quellen
Hat Weidel ihren Laden noch im Griff?
AfD: Neueste Umfragewerte in Wahlumfragen

