Die US-Streitkräfte haben kürzlich ein weiteres Boot im östlichen Pazifik zerstört, das als Drogen-Schmugglerschiff galt. Bei dem Angriff starben zwei Personen, wie das US Southern Command (SOUTHCOM) mitteilte.
Details zum Vorfall
Der Schlag ereignete sich am 5. Februar 2026 und war Teil der laufenden Operation „Southern Spear“. Laut offiziellen Angaben fuhr das Boot entlang bekannter Drogenschmuggelrouten und war in kriminelle Aktivitäten involviert. Ein Video zeigt, wie das Gefährt explodiert und in Flammen aufgeht.
SOUTHCOM betonte, dass keine US-Soldaten verletzt wurden. Der neue Kommandeur Francis Donovan ordnete den Einsatz an, der gegen „designierte Terrororganisationen“ gerichtet war.
Hintergrund der Operation
Operation Southern Spear läuft seit September 2025 unter der Trump-Administration. Bisher wurden Dutzende Boote versenkt, mit mindestens 119 bis 128 Toten. Verteidigungsminister Pete Hegseth rechtfertigt die Maßnahmen als Kampf gegen „Narco-Terroristen“, die Drogen in die USA schmuggeln.
Die Einsätze folgen der Festnahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro im Januar 2026, der mit Drogenhandel in Verbindung gebracht wird.
Kritik und Kontroversen
Kritiker wie Al Jazeera bezeichnen die Angriffe als illegal und fordern Beweise für den Drogennachweis. Es gibt keine unabhängigen Bestätigungen, dass die Boote tatsächlich Drogen transportierten. Die Aktionen haben zu über 100 Todesopfern geführt, ohne dass Beweise öffentlich vorgelegt wurden.
Trotz Erfolgsberichten von Hegseth bleibt die Transparenz umstritten.
Quellen
USA zerstören weiteres mutmaßliches Drogenboot im östlichen Pazifik
Die USA greifen ein weiteres Boot im östlichen Pazifik an und töten dabei zwei Menschen.