Die USA und der Iran haben neue Verhandlungen über das iranische Atomprogramm für Freitag in Maskat, Oman,
Hintergrund der Verhandlungen
Oman diente bereits früher als diskreter Ort für geheime Diplomatie, etwa vor dem Atomabkommen von 2015. Die aktuellen Talks konzentrieren sich ausschließlich auf das Atomprogramm, ohne Beteiligung weiterer Regionalmächte, wie der Iran fordert. US-Sondergesandte wie Witkoff und Jared Kushner sowie Araghchi leiten die Delegationen.
Politische Positionen und Skepsis
US-Präsident Donald Trump warnte Irans Führer Ajatollah Ali Chamenei und drängt auf eine vollständige Einschränkung des Atomprogramms, während das Weiße Haus skeptisch bleibt. Iranischer Präsident Masoud Pezeshkian beauftragte faire Verhandlungen; Teheran betont ein ziviles Programm, hat aber Uran hoch angereichert. Vizepräsident JD Vance signalisiert Präferenz für Diplomatie, hält Militäroptionen offen.
Regionale Spannungen und Risiken
Die Gespräche finden inmitten esklierender Konflikte statt, inklusive US-Truppenverlegungen und früherer Luftangriffe auf iranische Atomanlagen im Juni vergangenen Jahres. US-Außenminister Marco Rubio will auch Raketenprogramme und Proxy-Unterstützung thematisieren. Experten sehen die Verhandlungen als Versuch einer Deeskalation, warnen jedoch vor Scheitern.
Quellen
News kompakt: USA und Iran planen neue Atomgespräche im Oman
Iran bestätigt Atomgespräche mit den USA im Oman