Die US-amerikanischen Verhandlungen mit dem Iran über das Atomprogramm stehen kurz vor dem Scheitern, trotz geplanter Treffen in Oman. Nach Drohungen von Präsident Trump und Forderungen nach Kompromissen melden Medien anhaltende Spannungen.
Hintergrund der Verhandlungen
Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran wurden für Freitag, den 6. Februar 2026, in Maskat (Oman) bestätigt, nachdem sie zunächst in der Türkei vorgesehen waren. Iranischer Außenminister Abbas Araghchi dankte Oman für die Vermittlung, während das Weiße Haus die Teilnahme zusicherte. Regionale Mächte wie Katar, Türkei und Ägypten schlugen Rahmenvorschläge vor, darunter Reduzierung der Urananreicherung durch Teheran.
Streitpunkte und Drohungen
Die USA fordern unter Außenminister Marco Rubio nicht nur Einschränkungen beim Atomprogramm, sondern auch Limits für ballistische Raketen und Unterstützung regionaler Milizen. Iran besteht auf bilateralen Talks ausschließlich zum Nuklear-Thema und lehnte regionale Beobachter ab, was zu vorübergehenden Absagen führte. Trump warnte den iranischen Obersten Führer explizit und verstärkte militärische Präsenz im Golfraum.
Aktuelle Entwicklungen
Nach Appellen regionaler Führer aus neun Ländern wurden die Talks gerettet, doch Skepsis bleibt: Die USA nennen Erfolgschancen gering. Iranische Offizielle betonen, Raketenprogramm sei tabu, während US-Vertreter wie Steve Witkoff und Jared Kushner teilnehmen sollen. Ölpreise schwanken durch Unsicherheit.
Risiken eines Scheiterns
Sollten die Verhandlungen platzen, drohen Militärschläge der USA, wie Trump andeutete – nach Israels Angriffen im Vorjahr. Experten warnen vor Eskalation, die den Nahen Osten destabilisieren könnte, inklusive höherer Ölpreise und Konflikten mit Proxys. Regionale Diplomaten sehen Konfrontation als real mögliches Szenario.
Quellen
US-Verhandlungen mit dem Iran vor dem Aus
Iran-US-Gespräche nach Rückschlägen „wieder auf Kurs“

