Trump rastet wegen Noahs Epstein-Witz aus: Klageandrohung nach Grammy-Satire

04/02/2026
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US-Präsident Donald Trump hat Comedian Trevor Noah mit einer Klage gedroht, nachdem dieser bei der Moderation der Grammy Awards 2026 einen spöttischen Witz über Trump und Jeffrey Epstein gemacht hat. Der Vorfall sorgt für Schlagzeilen und beleuchtet Trumps empfindliche Reaktion auf Kritik aus der Unterhaltungsbranche.

Der umstrittene Grammy-Witz

Trevor Noah, der die 68. Grammy-Verleihung am 1. Februar 2026 moderierte, knüpfte in seinem Monolog an Trumps Interesse an Grönland an und scherzte: „Song of the Year – das ist ein Grammy, den jeder Künstler begehrt, fast so sehr wie

Trumps wütende Truth-Social-Reaktion

Kurz nach der Show postete Trump auf Truth Social eine tiradenartige Nachricht in der dritten Person: „Noah sagt FALSCHLICHERWEISE, dass Donald Trump und Bill Clinton Zeit auf Epstein Island verbracht hätten. FALSCH!!! Ich spreche nicht für Bill, aber ich war nie auf Epstein Island, noch irgendwo in der Nähe.“ Er nannte Noah einen „totalen Versager“, „armen, erbärmlichen, talentlosen Trottel“ und drohte: „Es sieht so aus, als müsste ich meine Anwälte losschicken, um diesen schlechten, lächerlichen, talentfreien Idioten auf richtig viel Geld zu verklagen. Mach dich bereit, Noah. Ich werde noch viel Spaß mit dir haben!“ Trump verglich Noah zudem mit Jimmy Kimmel und bezeichnete die Grammys als „virtuell unanschaubar“.

Hintergrund: Epstein-Akten und Trumps Klagehistorie

Der Scherz Noahs kam nach der Veröffentlichung weiterer Epstein-Dokumente am 30. Januar 2026, die alte Spekulationen über Kontakte prominenter Figuren zu Epstein wieder aufwärmen, ohne Trump jedoch mit der Insel in Verbindung zu bringen. Trump betonte, er sei nie beschuldigt worden – nicht einmal von den „Fake News Media“. Dies passt zu seiner Historie: Trump hat in der Vergangenheit Medien wie die New York Times, die BBC oder CBS verklagt, oft mit Millionensummen, und teilweise Siedlungen erzielt. Noahs Sprecher haben bisher nicht reagiert.

Reaktionen und Ausblick

Medien wie Spiegel, Stern und Express.de berichten ausführlich über den Streit und Trumps Dünnhäutigkeit gegenüber Entertainern wie Colbert oder Kimmel. Kritiker sehen in Trumps Drohung einen Versuch, Kritik zu unterdrücken, während Unterstützer den Witz als unbegründete Attacke werten. Ob es zu einer tatsächlichen Klage kommt, bleibt offen – Experten bezweifeln den Erfolg wegen Satire-Schutz in den USA. Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Polarisierung um Trump und Epstein.​

Quellen

Matthias Otto

Matthias Otto

Hallo, mein Name ist Matthias Otto und ich arbeite als Autor bei Investorbit.de. Dort schreibe ich regelmäßig über aktuelle Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Finanzen und digitale Trends. Mein Ziel ist es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären und meinen Lesern fundierte Einblicke in die Welt der Investments zu bieten. Wenn ich nicht gerade recherchiere oder Artikel verfasse, beschäftige ich mich gerne mit neuen Entwicklungen im Online-Journalismus und digitalen Marketing.

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