Die US-Tochter des Heimatschutzministeriums (DHS) hat angekündigt, dass alle Beamten in Minneapolis ab sofort Bodycams tragen werden. Diese Maßnahme folgt auf zwei tödliche Schüsse durch Bundesagenten auf US-Bürger bei Protesten gegen Einwanderungskontrollen. Innenministerin Kristi Noem betonte, dass das Programm landesweit ausgebaut werde, sobald Mittel verfügbar sind.
Auslöser: Tödliche Vorfälle
In Minneapolis eskalierten Einwanderungsrazzien zu Schießereien, bei denen eine 37-jährige Mutter und ein ICU-Pfleger getötet wurden. Es gibt Forderungen nach Rechenschaftspflicht, da nicht alle Agenten Kameras trugen. Präsident Donald Trump unterstützte die Initiative und lobte sie als Mittel gegen Falschaussagen.
Politische Reaktionen
Noem kündigte die Ausrüstung für ICE- und CBP-Beamte an, inklusive Tom Homan als neuem Leiter vor Ort. Minnesota-Gouverneur Tim Walz kritisierte, dass Kameras früher hätten eingesetzt werden müssen. Bipartisaner Druck im Kongress führte zu 20 Millionen Dollar für Bodycams im Haushalt.
Ausblick und Bedeutung
Das Programm soll Transparenz schaffen und Beweise sichern, ähnlich wie bei früheren Biden-Anordnungen, die Trump aufhob. Kritiker fordern sofortigen bundesweiten Einsatz ohne Wartezeit auf Finanzen. Experten sehen Vorteile für Gerichtsverfahren.
Quellen
Minneapolis: Beamte der Heimatschutzbehörde sollen Körperkameras tragen
Noem kündigt an, dass ICE- und CBP-Beamte in Minneapolis Körperkameras tragen werden