Die Bundesregierung in Berlin hat auf die jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump bezüglich Grönland mit scharfer Kritik und einem Aufruf zur Diplomatie reagiert. Trump (79) bekräftigte seinen Anspruch auf die dänische Arktis-Insel und schloss militärische Gewalt nicht aus, was die NATO vor eine Zerreißprobe stellt.
Trumps Eskalation um Grönland
Donald Trump hat wiederholt betont, Grönland sei für die nationale Sicherheit der USA essenziell, um Russland und China in der Arktis abzuwehren. Seine Sprecherin Karoline Leavitt erklärte, der Präsident diskutiere Optionen inklusive Militäreinsatz, da ein Kauf oder Pacht nicht ausreiche. Trump selbst drohte: „Wenn wir es nicht auf die einfache Art schaffen, machen wir es auf die harte Art“.
Bundesregierungs klare Botschaft
Die Bundesregierung hält wenig von solchen Drohungen und setzt auf diplomatische Kanäle. Ein Regierungssprecher kritisierte die US-Position als unangemessen und warnte vor Folgen für die NATO-Einheit. Berlin signalisiert Washington, dass eine Annexion Grönlands geopolitische Kettenreaktionen auslösen würde, etwa in der Ukraine oder Taiwan.
Diplomatische Lösungsansätze
Deutschland plädiert für Verhandlungen über verstärkte NATO-Präsenz auf Grönland, ohne Souveränitätsverlust für Dänemark. Kanzlerumfeld betont, Europa dürfe nicht tatenlos zusehen, und sucht Allianzen mit EU-Partnern. Experten sehen in Trumps Rhetorik Druckmittel für günstigere Deals, doch Berlin bereitet Szenarien für Eskalation vor.
NATO und europäische Reaktionen
NATO-Staaten äußern Besorgnis, da ein Konflikt mit Dänemark die Allianz schwächen könnte. Dänemark bleibt bei Beschwichtigung, während Grönlands Regierung Alarm schlägt. Auch US-Republikaner wie Mike Johnson lehnen Militärgewalt ab.
Quellen
So reagiert die Bundesregierung auf Trumps Militär-Drohung
Kornelius: Bundesregierung hält wenig von Grönland-Drohungen der USA

