Ab 2025 wird die Offenlegung von Social-Media-Konten im ESTA-Formular obligatorisch, begründet durch Präsidialverordnung 14161 zur nationalen Sicherheit. Betroffen sind EU-Bürger, darunter Deutsche, die visumfrei einreisen wollen; fehlende Angaben führen zu Antragsablehnung. Zusätzlich sollen Telefonnummern, E-Mails und Familienangaben erhoben werden.
Warum Löschen ein Fehler ist
Gelöschte oder deaktivierte Profile werden als Versuch der Verschleierung gewertet und können zu Visumverweigerung oder Einreiseverbot führen. US-Behörden prüfen öffentliche Inhalte und Geräte; Lücken in der Historie erregen Misstrauen. Selbst archivierte Posts könnten über Dritte oder Caches nachweisbar sein.
Risiken kritischer Beiträge
Beiträge mit Kritik an US-Politik, Präsident Trump oder Themen wie Antisemitismus haben bereits zu Absagen geführt, etwa bei Aktivisten oder Wissenschaftlern. Öffentliche Profile müssen nicht geändert werden, doch Inhalte zu Extremismus oder Bedrohungen lösen Alarme aus. Handy-Kontrollen an der Grenze verstärken die Überprüfung.
Tipps für sichere USA-Reise
Reisende sollten sensible Posts archivieren oder privat stellen, ohne Accounts zu löschen. Vorab alle Plattformen der letzten fünf Jahre listen und öffentliche Inhalte bereinigen. Bei Bedenken Apps temporär deinstallieren, aber im Antrag ehrlich bleiben.
Quellen
USA-Einreise: Social-Media-Profile nicht löschen!
Warum Profile vor USA-Urlaub stehen lassen – statt löschen

