US-Außenminister Marco Rubio plant, das Treffen der NATO-Außenminister am 3. Dezember in Brüssel zu meiden, was ungewöhnlich für den ranghöchsten US-Diplomaten ist. Stattdessen vertritt Vizeaußenminister Christopher Landau die USA, während Rubio kürzlich in Genf mit ukrainischen und europäischen Vertretern verhandelte. Dieser Schritt fällt in eine Phase intensiver US-Diplomatie zu Trumps Ukraine-Friedensplan.
Hintergrund des Treffens
Das NATO-Außenministertreffen in Brüssel ist eines der zwei jährlichen formellen Gremien und dient der Koordination transatlantischer Sicherheit. Traditionell nehmen US-Außenminister teil; Ausnahmen wie 2017 unter Rex Tillerson waren rar und führten zu Anpassungen. Rubios Abwesenheit könnte Zweifel an Washingtons Engagement wecken, da Trump die Allianz-Relevanz mehrmals anzweifelte.
Kontext: Ukraine-Verhandlungen
Rubios Fehlen fällt mit US-ukrainischen Gesprächen zu Trumps Strategie gegen die russische Invasion zusammen, einschließlich eines geleakten 28-Punkte-Plans. Europäische Diplomaten kritisieren ihren Ausschluss aus diesen Talks, während ukrainische Vertreter russlandfreundliche Zugeständnisse fürchten. Das State Department betont Rubios Dutzende NATO-Kontakte und Allianz-Stärkung unter Trump.
Reaktionen und Vertretung
Ein NATO-Sprecher relativiert: Ministerfehlen sei nicht unüblich. Landau, Rubios Ersatz, hatte NATO skeptisch kommentiert, später gelöscht. Europäer sorgen sich um Sicherheitsgarantien, da Trump höhere Verteidigungsausgaben fordert.
Ausblick auf Signale
Rubios Entscheidung unterstreicht priorisierte bilaterale Deals über multilaterale Foren und könnte Europas Misstrauen vertiefen. Pläne könnten sich ändern; das State Department schweigt zu Gründen.
Quellen
US-Außenminister Rubio schwänzt Nato-Treffen zur Ukraine
Rubio sorgt für Aufsehen: Kein Auftritt beim Nato-Treffen zur Ukraine


