Drohnensichtung legt Flugverkehr in Bremen lahm – Behörden alarmiert

03/11/2025
1 Minute lesen
drohne bremen flughafen

Am Sonntagabend, dem 2. November 2025, wurde der Flugverkehr am Bremer Flughafen kurzzeitig durch die Sichtung einer Drohne gestört. Die Drohne wurde gegen 19:30 Uhr in unmittelbarer Nähe des Flughafengeländes erkannt, woraufhin die Deutsche Flugsicherung (DFS) den Start- und Landebetrieb für etwa 45 bis 52 Minuten komplett einstellte. Der Betrieb wurde ab etwa 20:22 Uhr wieder aufgenommen. Durch die Unterbrechung kam es zu Verzögerungen: Ein Flug von London nach Bremen wurde nach Hamburg umgeleitet und mehrere Starts verzögerten sich, darunter ein Flug von Bremen nach London, der nicht rechtzeitig abheben konnte. Die Polizei ermittelt derzeit, wer für den Drohnenflug verantwortlich ist, bislang bleiben die Umstände unklar.

Diese Maßnahme entspricht der Sicherheitsregel, wonach Drohnen im Radius von 1,5 Kilometern um Flughäfen verboten sind, um Gefahren für Start- und Landevorgänge auszuschließen. Verstöße werden als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr gewertet und können strafrechtlich verfolgt werden. Ähnliche Drohnensichtungen hatten in den Wochen zuvor auch zu Störungen an Flughäfen in Berlin und München geführt, was die Lage als kritisches Sicherheitsrisiko typisiert.

Drohnen-Sichtungen auf belgischen Militärstützpunkten

Parallel zu den Vorkommnissen in Bremen meldeten belgische Behörden mehrere Drohnensichtungen über militärischen Einrichtungen, darunter der von der NATO genutzte Luftwaffenstützpunkt Kleine Brogel. Dort wurden am Abend des 2. November gleich mehrere Drohnen entdeckt, die offenbar gezielt den Stützpunkt überflogen. Trotz Einsatzes von Störsendern und der Verfolgung durch Polizeihubschrauber konnten die Drohnen entkommen. Der belgische Verteidigungsminister Theo Francken bezeichnete die Überflüge als untypisch und kündigte verstärkte Maßnahmen gegen solche Zwischenfälle an.

Weitere Drohnensichtungen gab es in der Nähe belgischer Flughäfen, darunter Ostende und Antwerpen. Da in Kleine Brogel auch mutmaßlich US-Atomwaffen gelagert werden, schüren die Vorfälle internationale Sicherheitsbedenken. Die belgischen Ermittlungen dauern an, während die Zusammenarbeit mit deutschen Sicherheitsbehörden intensiviert wird.

Sicherheitsmaßnahmen gegen Drohnenflüge

Die zunehmenden Zwischenfälle durch unerlaubte Drohnenflüge insbesondere im sensiblen Luftraum von Flughäfen und Militäranlagen haben europaweit zu verschärften Sicherheitsvorkehrungen geführt. Flughäfen rüsten verstärkt mit Radar- und Abwehrsystemen auf, um Drohnen frühzeitig zu erkennen und zu neutralisieren. In Deutschland drohen Betreibern illegaler Drohnenflüge empfindliche Strafen, die bis zu zehn Jahren Haft bei Gefährdung des Luftverkehrs reichen können.

Der Bremer Flughafen plant, seine Schutzmaßnahmen zu intensivieren, um zukünftige Zwischenfälle zu verhindern und den reibungslosen Flugbetrieb zu gewährleisten. Die Sicherheitsbehörden betonen die Notwendigkeit der strikten Einhaltung gesetzlicher Regelungen, um Gefahren und Störungen für Passagiere und Personal zu minimieren

Quellen

Drohne legt Flugverkehr in Bremen lahm – weitere Sichtung in Belgien – spiegel.de
Drohne legt Bremer Flughafen vorübergehend lahm – n-tv.de



Lea Hoffmann

Lea Hoffmann

Ich bin Lea Hoffmann, leidenschaftliche Redakteurin bei Investorbit.de. Mit Begeisterung verfolge ich täglich die spannendsten Wirtschaftstrends. Mein Ziel ist es, komplexe Themen verständlich und frisch zu präsentieren. Ich liebe es, Leserinnen und Leser mit aktuellen News zu begeistern!

Nach oben gehen

Nicht verpassen!

Sichere Geschaeftsreisen

Geschäftlich unterwegs: Daten sicher verbinden

Wenn du auf Geschäftsreise bist, nutzt du oft fremde Netzwerke
Lorenzo Patanè

Faszinierender Aufstieg und facettenreiche Karriere von Lorenzo Patanè

Lorenzo Patanè hat sich als Schauspieler und Künstler mit italienischen